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Es ist ein Traumenlein-Tag, auf dessen Signal ich heute mein Radio zu mir in’s Bett stelle. Die Musik quillt aus den Lautsprechern, rinnt auf meine Kissen und Leintücher, rinnt über meinen Körper, über die Hände und über die Knie, bis sie trocknet auf meiner Haut und porös wird. Farbflecken, die ich den ganzen Tag nicht vergessen soll.

 

Ich denke ans aufstehen, ich denke an den Tag. Über das Radio müsste ich klettern, ich müsste dann dreimal hinsehen bis mein Kopf sich gerade im Spiegel finden würde….aber nein, nein, es sind ja nicht einmal Vögel draußen die mich aufrufen würden zum Tag, nur das Signal vom Traumenleinmorgen ist da, und immer weiter fließt es aus dem Radio, die Musik, oh wunderschönes Geäst und klebriges Farbgeflecht, dass mich jetzt umwindet. In den Pausen höre ich den Regen, weil sie nicht weitertropft, also riecht e auch schon nach Tag und dem kalten Fenster, dass ich gleich öffnen möchte, ich habe bereits zu hunderten die schönsten Klänge und Töne geschluckt und inhaliert, und in ihren frischen, flüssigen Farben mitten im Geäst beginne ich schon, mich zu winden und zu wiegen, beginne ich zu tanzen, aber ich sollte das Atmen und den Tag nicht vergessen, und weil mein Fenster jetzt offen steht kann ich hinausgehen und Farbspuren hinterlassen, Musik und Klangspuren, Lieder für einen kalten Tag, weit draußen.

 

 

August 2006

 

29.10.06 21:09
 


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